Schuldenfalle

Schuldenfalle

Viele Wege führen in die Schuldenfalle

Um in die Schuldenfalle zu geraten, müssen Sie sich nicht groß anstrengen und oft genug ist es auch nicht Ihre Schuld.

Gerade bei Jugendlichen können das Handy oder teure Abos, die immer wieder in TV Werbung und Internet angeboten werden dazu führen, dass die Schuldenfalle zuschnappt. Manchmal reicht dazu ein Urlaub im Ausland, in dem das Handy benutzt wird und schon ist die nächste Rechnung der Schock.

Auch Erwachsenen können die Schulden schnell und unverhofft über den Kopf wachsen. Denken Sie allein an einen Autounfall, wenn das Auto nicht Vollkasko versichert ist und für einen Job aber dringend benötigt wird.

Der häufigste Weg in die Schulden führt in Deutschland aber traditionell über Konsumschulden oder Ratenkäufe, die schnell dazu führen, dass der Überblick verloren wird.

 

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Was tun wenn die Schulden, die einfach unbezahlbar erscheinen?

Auswege aus den Schulden zu finden ist ohne Hilfe und Rat von Spezialisten dabei für die meisten Menschen nicht einfach.

Wenn die Schulden einem erst einmal über den Kopf gewachsen sind sammeln sich fast selbstverständlich immer neue Rechnungen an, die nicht bezahlt werden können. Das Konto bleibt überzogen und die Sollzinsen des Dispositionskredites fressen den Lohn, bevor dieser Ihre Tasche erreicht. Sie sollten dann aufjedenfall den Dispositionskredit durch einen konventionellen Kredit ersetzen und so Ihr Konto ausgleichen, da diese Kredite einen weitaus niedrigeren Zinssatz haben. Außerdem sollten Sie versuchen alle Ihre Schulden zu möglichst nur einer Position zusammenzufassen (bezahlen die Rechnungen mit Hilfe eines Kredites), so dass Sie einen guten Überblick bekommen, wie viel Sie pro Monat abbezahlen müssen, um der Schuldenfalle zu entfliehen.

Dinge die Sie auf Raten gekauft haben, sollten Sie sofern dies noch möglich ist zurückbringen und alle Abos die Sie eventuell besitzen, sollten direkt gekündigt werden. Auch wenn die Laufzeit noch nicht abgelaufen ist, verhindern Sie auf diese Weise, dass sich die Abos ohne Ihr Wissen weiter verlängern.

 

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Bei Berufsunfähigkeit droht die Schuldenfalle

Wenn man seinen Job verliert, ist das immer schlimm. Vor allen Dingen aber reißt dieser Sachverhalt meist ein tiefes Loch in die Finanzen der Betroffenen, welches so einfach auch nicht wieder zu stopfen ist. Der Jobverlust liegt in vielen Fällen an einer Berufsunfähigkeit und nicht an einer Kündigung oder Entlassung.

Die Berufsunfähigkeit ist ein Schicksalsschlag

Dass man berufsunfähig wird, kann schneller passieren, als man vermutet. Man muss gar keinen schweren und körperlich anspruchsvollen Beruf haben, um gefährdet zu sein. Oftmals kann durch eine scheinbar eher harmlose Erkrankung auch auf einmal das Sitzen und Stehen zur Belastung werden. Hin und wieder führen auch Allergien zu einer Unfähigkeit den Job auszuführen. Wer viele Jahre lang einen gut bezahlten Job hatte, konnte auch ohne große Sorge ein Darlehen beziehen und damit womöglich ein Auto oder ein Eigenheim abbezahlen. Die Berufsunfähigkeit ist deshalb so tragisch, weil die Kredite nicht mehr bezahlt werden können. Dazu kommt natürlich die finanzielle Not, die durch andere laufende Kosten entsteht.

Eine Versicherung kann schützen

Wenn man das Glück hat und die Voraussetzungen zum Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung zulässig ist, sollte man diese Möglichkeit auch unbedingt nutzen. Die Unfähigkeit, den erlernten Beruf weiterhin ausführen zu können, ist in finanzieller Hinsicht kaum eigenständig tragbar. Umschulungen sind sehr teuer und dauern lange an und die soziale Hilfe des Staates ist längst nicht ausreichend um das Leben zu finanzieren. Sobald Raten für Kredite nicht mehr gezahlt werden können, droht die Schuldenfalle. Die Berufsunfähigkeit ist ein Schicksal, das in fast allen Fällen mit einem sozialen Abstieg endet. Oft vergehen Jahre, bis ein neuer Beruf aufgegriffen werden und das Leben wieder eigenständig finanziert werden kann. Umso wichtiger ist, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen und diesen Schritt auch so früh zu tun, wie nur möglich. Die Chancen, berufsunfähig zu werden, sind in keinem Beruf klein und können viele Gründe haben. Deshalb ist es auch sehr unwahrscheinlich, dass einen dieses Schicksal ereignet.


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